Antalya - DIE Millionenstadt an der türkischen Südküste

Antalya wurde nach antiker Überlieferung 158 v. Chr. von König Attalos II. von Pergamon gegründet. Nach ihm erhielt sie den Namen Attaleia.

Das Wahrzeichen Antalyas ist das im Stadtzentrum befindliche Minarett der Yivli-Minare-Moschee, das im 13. Jahrhundert unter dem seldschukischen Sultan Kai Kobad I. erbaut wurde. Nur der geringste Teil der städtischen Bausubstanz ist historischen Ursprungs, da die Stadt bis in die 1950er-Jahre lediglich eine mittelgroße Provinzstadt mit weniger als 10 Prozent der heutigen Bevölkerung war.

Heute ist Antalya der Mittelpunkt eines schnell wachsenden Tourismuszentrums. Aber auch neue Industrie- und Gewerbebetriebe haben sich, oft als Ableger europäischer Firmen, in der infrastrukturell gut ausgebauten Regionalstadt angesiedelt. In den zahlreichen neuen Vorstädten rund um Antalya wird der Wohnungsbau nach modernen Standards vorangetrieben. Nahezu jede dieser Siedlungen hat eine Moschee und ein Einkaufszentrum sowie eine gute Verkehrsanbindung zum Zentrum.

Laut Touristenbeschreibung (vor Ort) ist das Hadrianstor an der Atatürk Caddesi das einzige erhaltene Eingangstor zur antiken Stadt von Antalya und zum Hafen. Links und rechts vom Tor verlief die Stadtmauer.

Das Tor wurde zu Ehren des Besuchs von Hadrian im Jahre 130 errichtet. Auf 4 Sockeln erbaut, mit 3 Torbögen und mit Ornamenten geschmückten Pfeilern, kann man auf beiden Seiten keine Front ausmachen. Insgesamt hat das Objekt weniger den Charakter eines Stadttores als vielmehr den eines römischen Triumphbogens.

Durch das Hadrianstor gelangt man in die Altstadt Antalyas. Hier werden mehr und mehr der alten traditionellen Häuser wunderschön restauriert und oftmals als Hotel oder Restauarant genutzt. Stundenlang kann man ducrh die kleinen Gassen schlendern, Kleinigkeiten zum Naschen bei den Händlern erwerben oder sich einfach mit einem kühlen Getränk an den alten Hafen setzen und das bunte Treiben genießen.